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Englisch sprechen in Berlin

Englisch sprechen in Berlin: dringend notwendig?

Berlin kann sich heute mit Fug und Recht als Weltstadt bezeichnen. In den drei Jahrzehnten seit der Wiedervereinigung hat sich die deutsche Hauptstadt aus ihrer Randlage zur attraktiven Metropole im Herzen Europas entwickelt. Und während Berlin schon immer den Ruf hatte, eine multikulturelle Stadt mit Einwohnern aus vielen verschiedenen Ländern zu sein, ist die Stadt mittlerweile so international, dass sich Englisch neben Deutsch als Alltagssprache fest etabliert hat. Warum ist Englisch in Berlin so verbreitet? Und was ist mit all jenen, die diese Sprache nicht beherrschen – reicht es, Deutsch zu können, oder sollte man seine Englischkenntnisse aufpolieren? Wenn Sie Interesse daran haben, Ihr Englisch in einem Englischkurs zu verbessern (sowohl online, als auch im Präsenzunterricht oder in Kombination), dann sind Sie herzlich willkommen bei uns –  kontaktieren Sie uns gerne!


Weltsprache Englisch in der Weltstadt Berlin

Business und Politik, Zuwanderung und Tourismus – es gibt viele Gründe, warum Menschen nach Berlin kommen, ob vorübergehend oder für immer. Viele Berlin-Besucher oder Neubürger sprechen Deutsch noch nicht fließend, oder sogar gar nicht. Je mehr fremdsprachige Gäste eine Stadt hat, desto eher haben auch andere Sprachen die Chance, sich im Alltag in der Verständigung zu etablieren.

Englisch ist immer noch die Weltsprache, die die meisten Menschen sprechen. Viele beherrschen sie nicht perfekt, sind aber in der Lage, sich damit zu verständigen. Englisch gilt zudem, als leichter zu erlernen als Deutsch, was einer von mehreren Gründen für die anhaltende Beliebtheit der englischen Sprache ist. Auch wird sie in vielen Schulen weltweit unterrichtet und kann, anders als das kompliziertere Deutsch, auch ohne Unterricht aufgeschnappt und ansatzweise erlernt werden. So kommt es, dass man auf den Straßen Berlins immer öfter Englisch hört.


In Berlin leben, ohne Deutsch zu sprechen

Seit sich Berlin neben den genannten Faktoren auch noch zum angesagten Sehnsuchtsort von Hipstern, Gap-Year-Studenten und innovativen Start-ups geworden ist, hat sich die englische Sprache neben der deutschen als gängige Alltagssprache etabliert - Tendenz steigend. Unter jungen Amerikanern, Briten, Israelis und anderen, die es in die Metropole an der Spree lockt, ist es längst bekannt, dass man in Berlin auch zurechtkommen kann, ohne sich mit dem Erlernen der deutschen Sprache abzumühen. Vor zehn oder zwanzig Jahren war dies noch deutlich schwieriger, und die meisten Arbeitgeber erwarteten von ihren Bewerbern zumindest Deutsch-Grundkenntnisse, die es dann auszubauen galt.

Heute gibt es immer mehr Unternehmen, in denen die offizielle Arbeitssprache Englisch ist. Dies gilt besonders in Start-ups, Fintech und anderen jungen Branchen. Dass in Berlin eher Englisch als Deutsch gesprochen wird, liegt neben den internationalen Beziehungen der Firmen auch daran, dass Mitarbeiter unterschiedlichster Herkunft beschäftigt sind, deren gemeinsamer Nenner die englische Sprache ist. Selbst in deutschsprachigen Unternehmen kann es von Mitarbeitern überraschend erwartet werden, dass sie an einer Video-Konferenz mit englischsprechenden Kunden, Kollegen oder Dienstleistern teilnehmen und die entsprechenden Englischkenntnisse haben.

▶︎ Lesen Sie hier unseren Beitrag: Online-Konferenz-Knigge: Etikette für Online-Meetings


Englisch sprechen in Berlin – bald unverzichtbar?

Für manchen Berliner, der seit Jahrzehnten in seiner Stadt lebt, aber auch für Deutsche aus anderen Teilen der Bundesrepublik mutet es bisweilen surreal an, beim Bestellen eines Kaffees gebeten zu werden, die Order noch einmal auf Englisch zu wiederholen. Oder eine Speisekarte überreicht zu bekommen, in der sogar deutsche Spezialitäten auf Englisch aufgeführt sind. Während es im Alltag zwar durchaus vorkommen kann, dass man mit ausschließlich Englischsprechenden konfrontiert wird, kommt man in den allermeisten Fällen beim Einkaufen und Essengehen immer noch auf Deutsch klar. Wer Englisch sprechen und ein wenig flexibel sein kann, ist allerdings klar im Vorteil und wird als weltoffener wahrgenommen.

Das gilt erst recht auf dem Arbeitsmarkt: Immer mehr Unternehmen erwarten gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, selbst wenn im Büro nicht nonstop Englisch geredet wird. Darum ist es nicht verwunderlich, dass Englischkurse und Englischunterricht in Berlin mindestens so oft angeboten werden wie Deutschlektionen. Für immer mehr Berliner lautet die Devise: Brush up your English!


Denglisch oder Englisch sprechen in Berlin

Wenn Gerade in der Gastronomie, in der die Englischsprechenden nicht unbedingt Muttersprachler sind, aber auch in vielen anderen Lebensbereichen, wo Englisch auf dem Vormarsch ist, haben sich nicht selten neue Variationen der englischen Sprache herausgebildet – so eine Art Denglisch oder germanisches Pidgin-Englisch, das in Berlin gesprochen und verstanden wird, aber im Großbritannien oder den USA vielleicht eher für Verwunderung sorgen würde. Ihre enorme Wandlungsfähigkeit und Flexibilität ist einer der Gründe, warum die englische Sprache international so erfolgreich ist: Sie ist leicht zu lernen – und leicht abzuwandeln. Sich auf Englisch irgendwie verständlich zu machen ist einfacher, als in den meisten anderen Sprachen. Für die Bestellung im Coffeeshop ist das Berliner Denglisch sicher vollkommen ausreichend. Wer jedoch in der immer internationaleren Berufswelt mithalten will und in der Lage sein möchte, auch komplexere Themen wortgewandt diskutieren zu können, wenn das Gegenüber nicht oder noch nicht Deutsch spricht, sollte Englisch jedoch richtig beherrschen. Pflicht ist es nicht, aber hilfreich ist es schon, wenn man Englisch sprechen kann in Berlin – und für immer mehr Menschen sind Englischkenntnisse unverzichtbar.

▶︎ Wir von der Sprachschule Simmonds haben uns bereits etwas spezifischer dem Thema Business Englisch als Sprache in Berlin gewidmet – lesen Sie gleich nach!

Foto: Julia G.

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