Kunst Tod Hannover Linden

Vom Anfang und vom Ende – die Kunst geht neue Wege in Hannover

Wer in den Seitenstraßen rund um den Mittelpunkt von Hannover Linden unterwegs ist, wird sich wundern. Ein schöner, grüner Hinterhof, gleich am Lindener Marktplatz, mit zwei sehr unterschiedlichen Firmenschildern davor: Die Galerie Metavier und Friedrich Cordes Bestattungen – wie geht das zusammen? Es geht, und zwar ganz hervorragend. Betreiber Sven Cordes vereint nämlich Beides in seiner Person. Er ist Bestatter in der vierten Generation und zudem ein höchst kunstsinniger Mensch.

Nicht zum ersten Mal zeigt er damit, dass konventionelle Wege mit dem Tod umzugehen wirklich nicht sein müssen. Seine Angebote sind so anders, nicht steif, nicht Eichensarg und keine Polsterstühle hinter grauen Tüllgardinen. Viel Aufsehen in der Kunstszene erregte er schon einmal vor ein paar Jahren, als er eine Reihe von Künstlern aufforderte, aus Standard-Urnen Kunstobjekte zu erschaffen. Die wurden dann ausgestellt, konnten aber natürlich auch erworben werden. Auf Vedacht sozusagen.

Metavier ist die konsequente Weiterentwicklung des Gedankens mit der Kunst dem Tod etwas Lebendiges zu verleihen. Und so beschreibt Cordes das auch auf seiner Webseite: „Unabhängig von Kunstbegriffen oder Genres bietet "metavier" einen Rahmen, in welchem Kunst unter einem ganz bestimmten Blickwinkel verhandelt werden kann:
 Wie begegnet uns der Tod in der Kunst und wie bedingt sie unseren Blick auf ihn oder weiß ihn gar zu verändern?“.

 

Mansha Friedrich sarag hannover meta vier am lindener markt

Leichenschmaus und Lebenshilfe

Die Galerie soll mehr sein als ein gelegentlicher Ausstellungsort. Dazu hat sich Cordes viel Zeit genommen sich einen Kurator zu suchen, der den Gedankengang versteht und in der Lage ist, zu diesem besonderen Thema immer neue Künstler in diesen einmaligen Ort in Hannover Linden zu bringen. Und um damit den verschiedenen Dimensionen des Todes einen Ausdruck zu ermöglichen – letztlich so zu einem Dialog über Anfang und Ende einzuladen. Das aktuelle Programm zeigt das recht deutlich.

Jede Ausstellung wird darüber hinaus auch von einem „Leichenschmaus“ begleitet, bei dem eine künstlerisch gestaltete Tafel dazu einlädt, einen offenen Umgang mit Trauerkultur unmittelbar zu (er)leben. Der „Leichenschmaus“ soll den formalen Rahmen für einen zwanglosen Austausch bieten und Trauerkultur ganz neu formulieren.

Wer Tod und Trauer so neu für sich definiert, der kann natürlich auch jeder Zeit mit Sven Cordes reden: Über Vorsorge, über seine Ideen für den realen Todesfall und in jedem Fall an dem Tag, wenn das Unvermeidliche passiert. Da steht dann Lebenshilfe im Vordergrund.

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