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Besser Englisch schreiben: 8 Tipps für überzeugende Texte
Besseres Englisch zu schreiben ist keine Frage des Talents, sondern der richtigen Techniken. Von klarer Satzstruktur über aktive Verben bis zu überzeugenden Absätzen – lernen Sie die wichtigsten Strategien für bessere englische Texte mit interaktiven Übungen.
Themen
Lerninhalt
Besser Englisch schreiben
Gutes Englisch zu schreiben bedeutet vor allem, klar und präzise zu kommunizieren. Deutsche Muttersprachler neigen dazu, zu lange Sätze zu bilden und zu viel Passiv zu verwenden. Diese Gewohnheiten übertragen sich oft unbewusst aus dem Deutschen ins Englische.
In dieser Lektion lernen Sie die fünf wichtigsten Techniken, die Ihr schriftliches Englisch sofort verbessern:
- Kurze, klare Sätze statt verschachtelter Konstruktionen
- Aktive Verben statt umständlichem Passiv
- Topic Sentences für überzeugende Absätze
- Transition Words für flüssige Textverbindungen
- Vermeidung typischer Fehler deutscher Muttersprachler
Jede Technik wird mit praktischen Übungen trainiert, damit Sie das Gelernte sofort anwenden können. Ob Sie geschäftliche E-Mails, akademische Texte oder informelle Nachrichten schreiben – diese Strategien helfen in jeder Situation.
Inklusive interaktiver Übungen und Abschlusstest. Dauer: ca. 25 Minuten.
Wichtige Übergangswörter
0/5 gelernt
however
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moreover
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therefore
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nevertheless
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consequently
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Häufige Fragen
Regel: Kurze Sätze statt Schachtelsätze
Regel
Im Englischen gilt: Ein Satz = ein Gedanke. Vermeiden Sie Schachtelsätze mit mehreren Nebensätzen. Teilen Sie lange Sätze in zwei oder drei kürzere auf. Die ideale Satzlänge liegt bei 15-20 Wörtern.
Beispiele
"The company, which was founded in 2010 and has since grown to employ over 500 people in three countries, announced that it would be restructuring its European operations, which had been underperforming for the past two years."
Zu lang und verschachtelt! Besser in mehrere Sätze aufteilen.
"The company was founded in 2010. It now employs over 500 people in three countries. Recently, it announced plans to restructure its underperforming European operations."
Klar und leicht verständlich. Jeder Satz enthält einen Hauptgedanken.
"We need to improve our writing skills."
Kurz, direkt und auf den Punkt – genau so soll englisches Schreiben sein.
Tipps
- •Lesen Sie Ihren Text laut vor. Wenn Sie Luft holen müssen, ist der Satz zu lang.
- •Ersetzen Sie Relativsätze durch eigenständige Sätze.
- •Streichen Sie unnötige Wörter: 'in order to' → 'to', 'at this point in time' → 'now'.
Tipp
Profi-Tipp: Verwenden Sie die Hemingway-Methode: Schreiben Sie Ihren ersten Entwurf frei, dann kürzen Sie jeden Satz auf das Wesentliche. Fragen Sie sich bei jedem Wort: Brauche ich das wirklich? Wenn nicht – streichen Sie es.
Übung 1: Kürzer formulieren
Instead of 'at this point in time', write: ______
Übung 2: Richtig oder Falsch?
Im Englischen sind lange, komplexe Sätze ein Zeichen von gutem Stil.
Aktiv statt Passiv
Aktiv statt Passiv: Lebendiger schreiben
Deutsche Texte verwenden sehr häufig das Passiv – besonders in der Geschäftskorrespondenz und in akademischen Texten. Im Englischen wirkt zu viel Passiv jedoch schwach, unpersönlich und schwer lesbar.
Der Unterschied ist einfach:
- Passiv: The report was written by the team. (Der Bericht wurde vom Team geschrieben.)
- Aktiv: The team wrote the report. (Das Team schrieb den Bericht.)
Die aktive Form ist kürzer, direkter und dynamischer. Sie macht sofort klar, wer etwas tut. Natürlich gibt es Situationen, in denen das Passiv angemessen ist – zum Beispiel in wissenschaftlichen Texten oder wenn der Handelnde unwichtig ist. Aber als Grundregel gilt: Bevorzugen Sie die aktive Form.
Übung 3: Aktiv oder Passiv?
Welche Version ist besser im geschäftlichen Englisch?
Absatzstruktur: Topic Sentence
Der perfekte Absatz: Topic Sentence + Details
Ein häufiger Fehler deutscher Schreiber ist, dass sie den Hauptgedanken am Ende eines Absatzes platzieren. Im Englischen funktioniert es genau umgekehrt: Der wichtigste Satz kommt zuerst.
Die englische Absatzstruktur folgt einem klaren Muster:
- Topic Sentence – Der erste Satz nennt die Hauptaussage des Absatzes.
- Supporting Details – Die folgenden Sätze liefern Belege, Beispiele oder Erklärungen.
- Concluding Sentence (optional) – Ein abschließender Satz fasst zusammen oder leitet zum nächsten Absatz über.
Stellen Sie sich die Struktur wie eine umgekehrte Pyramide vor: Das Wichtigste steht oben, die Details folgen darunter. So kann der Leser schnell erfassen, worum es geht.
Zuordnung: Absatzteile erkennen
Klicken Sie auf ein Wort links und dann auf die passende Übersetzung rechts.
Übergangswörter und Konnektoren
Transition Words: Ihre Texte flüssig verbinden
Übergangswörter (transition words) sind das Geheimnis flüssiger englischer Texte. Sie zeigen dem Leser, wie Gedanken zusammenhängen – ob Sie ergänzen, widersprechen, erklären oder zusammenfassen.
Ohne Übergangswörter liest sich ein Text wie eine Aufzählung einzelner Fakten. Mit den richtigen Verbindungswörtern wird daraus ein zusammenhängender, überzeugender Text.
Die wichtigsten Kategorien:
- Ergänzung: moreover, furthermore, in addition, also
- Gegensatz: however, nevertheless, on the other hand, although
- Ursache/Wirkung: therefore, consequently, as a result, because
- Beispiel: for example, for instance, such as, specifically
- Zusammenfassung: in conclusion, to sum up, overall, in short
- Reihenfolge: firstly, secondly, finally, meanwhile
Spiel: Übergangswörter entziffern
Übung 4: Übergangswörter einsetzen
The project was over budget. ______, the client was satisfied with the results.
Typische Fehler deutscher Muttersprachler
Typische Schreibfehler deutscher Englischlerner
Bestimmte Fehler kommen bei deutschen Muttersprachlern immer wieder vor. Sie entstehen durch direkte Übertragung deutscher Strukturen ins Englische. Wenn Sie diese Fehler kennen, können Sie sie gezielt vermeiden.
1. Falsche Wortstellung: Im Deutschen steht das Verb oft am Ende des Nebensatzes. Im Englischen bleibt die Wortstellung Subjekt-Verb-Objekt (SVO) fast immer gleich.
2. False Friends: Wörter wie 'become' (werden, nicht 'bekommen'), 'gift' (Geschenk, nicht 'Gift'), 'actual' (tatsächlich, nicht 'aktuell') führen zu Missverständnissen.
3. Überflüssige Kommas: Deutsche verwenden deutlich mehr Kommas als im Englischen üblich. Vor 'that' steht im Englischen nie ein Komma.
4. Fehlende Artikel: 'Information', 'advice', 'feedback' sind im Englischen unzählbar – sie brauchen keinen Artikel 'a/an' und keine Pluralform.
Achtung
Vorsicht – False Friends! Diese Wörter sehen deutsch aus, bedeuten aber etwas völlig anderes: become ≠ bekommen (= get), gift ≠ Gift (= poison), actual ≠ aktuell (= current), brave ≠ brav (= well-behaved), eventually ≠ eventuell (= possibly). Lernen Sie diese Paare auswendig!
Satzbau: Korrekte englische Wortstellung
Übersetzung: Der Bericht erklärt das Problem klar.
Übersetzung: Besser formulieren
Deutsch
Es wurde beschlossen, das Meeting zu verschieben.
Formell vs. Informell
Formell vs. Informell: Den richtigen Ton treffen
Im Englischen gibt es weniger Abstufungen als im Deutschen zwischen formell und informell. Trotzdem ist es wichtig, den richtigen Ton für die jeweilige Situation zu wählen.
Formeller Stil (Geschäftsberichte, akademische Texte):
- Keine Kontraktionen: 'do not' statt 'don't'
- Keine umgangssprachlichen Ausdrücke
- Vollständige Sätze, keine Fragmente
- Unpersönlicher Ton wo angemessen
Informeller Stil (E-Mails an Kollegen, Blogposts):
- Kontraktionen erlaubt: 'don't', 'won't', 'I've'
- Direkte Ansprache des Lesers
- Kürzere Sätze, lockererer Ton
- Phrasal Verbs statt formeller Verben: 'find out' statt 'discover'
Abschlussquiz: Testen Sie Ihr Wissen
Welche Version ist im geschäftlichen Englisch besser?
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